Zwei Freunde

Nach dem Märchen "Der ergebene Freund" von Oscar Wilde

 

für Kinder ab vier Jahren

Bearbeitung und Spiel: Johannes Rausch

 

Der kleine Hans hatte eine große Zahl von Freunden, aber der treueste Freund von allen war Hugo, der Müller. In der Tat, so ergeben war der reiche Müller dem kleinen Hans, dass er niemals an seinem Garten vorbeiging, ohne sich über den Zaun zu lehnen und einen stattlichen Blumenstrauß oder eine Handvoll Küchenkräuter zu pflücken oder sich die Taschen mit Pflaumen und Kirschen zu füllen, wenn die Zeit der Früchte war. (Oscar Wilde)

 

Die beiden Ratten Peter und Paul leben glücklich und zufrieden auf einer Müllhalde. Dort finden sie köstliches Futter und interessantes Spielzeug - und sie teilen alles miteinander. Aber dem eifersüchtigen Raben missfällt diese Freundschaft und er beginnt sich geschickt in das Spiel der beiden einzumischen. Peter und Paul lassen sich darauf ein und spielen die Geschichte des Raben mit - die Geschichte vom großen und kleinen Hans, dem reichen Müller und dem armen Gärtner, die sich Freunde nennen. Diese Freundschaft aber ist eine ungleiche; der eine nutzt den anderen aus. Peter und Paul beginnen zu streiten und so bringt das Spiel des Raben sie fast auseinander - doch zum Schluss erinnern sie sich an ihren Wahlspruch "Wahre Freunde haben alles gemeinsam."

 

Farbenfroh und doch traurig, unterhaltsam und doch besinnlich, das ist die Geschichte, die Johannes Rausch in seinem Stück "Zwei Freunde" präsentiert. Denn die Freundschaft ist ungleich zwischen dem großen und dem kleinen Hans. Dies stellen auch die Kinder am Ende des Stückes fest. (...) Während der große Hans im Winter in seiner warmen Stube hockt, friert der kleine Hans in seiner Hütte. Doch sein Freund, der große Hans, geht ihn nicht besuchen, "denn es ist nicht gut, wenn wir diesen Leuten auch noch unsere warme Stube zeigen. Dann werden sie nur neidisch", so der große Hans zu seinem Sohn. (...) Gekonnt versteht es Johannes Rausch, sich in die einzelnen Figuren zu versetzen und diesen allein mit seiner Stimme Leben einzuhauchen. So wechselt der Künstler zwischen und Puppenspiel und Realität ab, ohne dabei den Faden für das anspruchsvolle Stück zu verlieren.Die Geschichte vom kleinen und großen Hans ist sowohl für Kinder wie für Erwachsene berührend.

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