Fremde Federn

eine Fabeltier-Parade

für Kinder ab acht Jahren

 

Bearbeitung und Spiel:    Sabine Wöllgens, Johannes Rausch

Regie:         Manfred Jahnke

Bühne:        Johannes Rausch

Kostüme:     Evelyne Fricker

 

Premiere am Freitag, den 22. März 2013 um 17 Uhr in der Provinzwerkstatt, Nenzing

 

Viele der heute bekanntesten Fabeln sind schon mehr als zweitausend Jahre alt, werden immer wieder neu erzählt und haben doch nichts von ihrer Weisheit und Frische verloren. Noch immer überraschen und erfreuen uns die Geschichten von Tieren und fantastischen Figuren, die wie Menschen sprechen und sich wie Menschen verhalten.

Die Fabeln beflügeln die - nicht nur kindliche - Lust am Rätsel, und sie bieten eine Orientierung für das friedliche Miteinander von Starken und Schwachen, Großen und Kleinen.

Löwen und Mäuse, Raben und Adler, Frösche und Füchse und anderes Getier spielen im Reigen der menschlichen Eigenschaften, zeigen Eitelkeit und Dummheit, List und Argwohn, aber auch Klugheit, Ausdauer, Nachsicht und Mitgefühl.

Für das Programm „Fremde Federn“ haben wir einige unserer Lieblings-Fabeln für die Bühne bearbeitet und sie zu einem Theater-Erlebnis mit Geräuschen und Musik, mit Figuren, Projektion und Schattenspiel zusammen gestellt.

Die chinesischen und europäischen Fabeln aus drei Jahrtausenden von Äsop bis Wilhelm Busch sind mal skurril, mal poetisch, mal nachdenklich und mal satirisch, komisch, rätselhaft, pointenreich und fabelhaft aktuell.

 

Der Fuchs, als er den König Leu erstmals im Leben sah,


Starb fast vor Schreck und Scheu.


Als er ihn später wieder kriegte zu Gesichte


Blieb er schon mehr im innern Gleichgewichte.

Beim dritten Mal sodann


Knüpft mit dem Löwen er ein kleines Schwätzchen an.



Auch wir, wir fürchten manchen Knaben

nur,
 bis wir ihn beschnüffelt haben.

Iwan A. Krylow, 1818

 

Einst träumte Dschuang Dschou, daß er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wußte von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig Dschuang Dschou.

Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, daß er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, daß er Dschuang Dschou sei, obwohl doch zwischen Dschuang Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist.

Dschuang Dsi , ca. 350 v. Chr.

 

  

 

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